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Freitag, 26. August 2016

Türkei nimmt US-Verbündete in Syrien unter Beschuss

Die türkische Artillerie hat nach Berichten von Staatsmedien am Donnerstag Stellungen der Kurden im Norden von Syrien bombardiert. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, begannen die Streitkräfte ihre Angriffe auf Kämpfer der kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD), nachdem Geheimdiensterkenntnisse gezeigt hatten, dass sie sich nicht wie angenommen zurückzogen. Das aber hätten die USA der türkischen Regierung allerdings zugesagt, hieß es.

Anadolu zitierte Vertreter aus Sicherheitskreisen mit den Worten, die Angriffe würden so lange andauern, bis die kurdischen Milizen ihren Vormarsch stoppten. Demnach nahmen PYD-Kräfte seit Mittwoch sieben Dörfer ein. US-Vizepräsident Joe Biden hatte am Mittwoch bei einem Besuch in Ankara den Rückzug der kurdischen Einheiten auf Stellungen östlich des Euphrats verlangt.

Am Mittwoch hatte US-Vizepräsient Joe Biden gesagt, dass die YPG es unterlassen soll, die türkische Operation in Nordsyrien zu torpedieren. „Wir haben den kurdischen Kräften gesagt, dass sie sich über den Fluss zurückziehen müssen. Sie werden und können keine US-Unterstützung erhalten, wenn sie dieser Verpflichtung nicht nachkommen. Punkt!“, so Biden.

Kompletter Artikel / Quelle:
Deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
Deutsche-wirtschafts-nachrichten.de (Thema: Obama stärkt Erdogan: Kurden in Syrien bekommen keinen Staat)

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