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Montag, 22. August 2016

Erdogan, Deutschlands Partner - und Pate des Terrors

Die Bundesregierung weiß seit Jahren, dass die Türkei als Terrorplattform in Nahost fungiert. In Deutschland unterhält Erdogan ein dichtes Spitzelnetz. Merkel schweigt – und hofiert den Autokraten.

"Wenn ein Mitglied des deutschen Bundestags mich nach Informationen aus dem Zuständigkeitsbereich der Bundesregierung fragt", sagte Schröder, "ist es meine Verpflichtung, darauf zu antworten, wenn eine nachgeordnete Behörde entsprechende Informationen hat. Da kann ich nicht einfach Informationen unterdrücken, wie das Auswärtige Amt das offensichtlich möchte." Das Volk fragt, die Regierung antwortet, und zwar wahrheitsgemäß – eigentlich sollte das selbstverständlich sein.

Erstens: Im Zuge einer seit 2011 peu à peu islamisierten Innen- und Außenpolitik entwickelte sich die Türkei "zur zentralen Aktionsplattform für islamistische Gruppierungen des Nahen und Mittleren Ostens". Ankara unterstützt nicht nur Terrorgruppen wie die Hamas und die Muslimbruderschaft, sondern auch "Gruppen der bewaffneten islamistischen Opposition" in Syrien.

Zweitens: Die Islamisierung der Außenpolitik erstreckt sich auch auf die in Deutschland und Europa lebenden Bürger mit türkischen Wurzeln. Diese "Diaspora" versteht die türkische Regierung als "legitime politische Akteurin" und "Instrument einer proaktiven Außenpolitik", mit deren Loyalität Erdogan fest rechnet und die von Ankara gezielt beeinflusst wird.

Ergo: Erdogan, der Nato-Verbündete, ewige EU-Kandidat, Koalitionspartner im Kampf gegen den IS und Hoffnungsträger in der Flüchtlingskrise ist ein Terrorpate, der mit allen Mitteln für die Errichtung einer konservativ-sunnitischen Vorherrschaft in der islamischen Welt kämpft – und seine Machtambitionen auch in Deutschland verfolgt.

Kompletter Artikel / Quelle:
Welt.de

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