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Sonntag, 2. Oktober 2016

Schweden - 80% der Polizisten wollen kündigen
Unterbezahlt, unterbesetzt und unter Druck
Schwedens Polizei verzweifelt: Acht von zehn Beamten erwägen Kündigung

Die Zahl der Gewaltverbrechen ist dramatisch gestiegen. 2014 fanden 82 Morde statt, 2015 waren es 103, eine Steigerung um 26 Prozent. Bisher in diesem Jahr wurden 107 Menschen getötet, mehr als im gesamten Vorjahr. In der Region von Göteborg ist die Kriminalität besonders gestiegen, von 11 Morde in 2014 auf 24 in 2015. Jetzt wurde Göteborg von Mafia-Exekutionen und mehreren Attacken mit Handgranaten getroffen. Ein 8-jähriger Bub wurde bei einer dieser Attacken getötet.

Nach 13 Jahren hat eine schwedische Verkehrspolizistin ihren Beruf an den Nagel gehängt, berichtet der Sender. Der Grund: “zu wenig Leute”.

"Es wurde nicht besser, wie ich eigentlich gehofft hatte. Es wurde schlechter und schlechter die ganze Zeit. Und das liegt besonders daran, dass nicht genug Leute da sind."

Sie gehört zu den 240 Polizisten, die seit Jahresbeginn gekündigt haben. Das seien 60 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Doch das ist nur der Anfang. Wie eine aktuelle Umfrage ergab, denken acht von zehn Polizisten in Schweden über eine Kündigung nach. Doch noch immer tue die Regierung nichts, so der Vorwurf der Ex-Justizministerin Beatrice Ask. Sie gehört zu den bürgerlich-liberalen „Moderaten“.

Mal sehen, ob das passiert und wenn ja, in  welchem Umfang. Auf einem anderen Gebiet war Ygeman schon längst aktiv, auch wenn er nicht gerne darüber redet. Aus Mangel an Bewerbern hat die schwedische Polizei vor wenigen Wochen die Einstellungsvoraussetzungen verändert. Jetzt haben auch nicht ganz so Clevere eine Chance, oder, wie es offiziell heißt: Bewerber mit "weniger theoretischem Potenzial und einer geringeren Fähigkeit zur Problemlösung."

Quellen / komplette Artikel:
Alles-schallundrauch.blogspot.de
Epochtimes.de



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